AI 5 Min. Bewertung: 3,9 / 10

KIvestor Erfahrung: Abzocke oder seriös?

Unser App-Test zu Versprechen, Kosten, Kündigung und Bewertung.

KIvestor App im Test
KIvestor im Test – redaktionelle Grafik.

Die KIvestor-App verspricht „vollautomatischen Vermögensaufbau per KI“. Wir haben 1.000 Euro für zwei Monate angelegt und parallel die Kostenstruktur analysiert: Die „KI-Allokation“ entpuppt sich als statischer ETF-Mix mit 2,9 Prozent Jahresgebühr.

Kurzantwort

Teurer ETF-Sparplan im KI-Kostüm. – 3,9 / 10
Modell
ETF-Sparplan mit KI-Marketing
Kosten
2,9 % p. a. plus 19 € Servicepauschale pro Quartal
Test
1.000 € über zwei Monate
Kündigung
11 Tage und zwei E-Mails
Bewertung
3,9/10

Was uns warnt

2,9 Prozent laufende Kosten für einen ETF-Sparplan, den man anderswo für 0,2 Prozent bekommt. Die beworbene „KI-Optimierung“ änderte in zwei Monaten genau nichts an der Allokation, und der Kundenservice antwortete nur mit Textbausteinen.

Vorteile

  • Übersichtliche App
  • Echte ETFs im Portfolio

Nachteile

  • 2,9 % Gebühren pro Jahr
  • „KI“ ändert nichts an der Allokation
  • Kündigung mit Hürden

Kosten und Kündigung

Neben den 2,9 Prozent fallen 19 Euro „Servicepauschale“ pro Quartal an. Die Kündigung versteckt sich drei Menüebenen tief und wird mit „Bedenkzeit“-Popups verzögert – bei uns dauerte sie elf Tage und zwei E-Mails.

Fazit

Teurer Sparplan im KI-Kostüm. – 3,9 / 10
Warnsignale
Wuchergebühren, inaktive „KI“, Kündigungs-Hürden
Alternativen
ETF-Sparplan beim Broker ab 0,2 Prozent

Häufige Fragen zu KIvestor

Ist KIvestor Abzocke?

Die Gebührenpraxis und Kündigungs-Hürden sind unseriös, auch wenn ein reales Produkt dahintersteht.

Was kostet KIvestor?

2,9 Prozent pro Jahr plus 19 Euro Servicepauschale pro Quartal – ein Vielfaches fairer Robo-Advisor.

Wie kündige ich KIvestor?

In der App drei Ebenen tief, danach schriftlich nachfassen – bei uns dauerte es elf Tage.

Ändert die KI die Allokation?

In unseren zwei Testmonaten änderte sich die Allokation kein einziges Mal – die „KI-Optimierung“ blieb wirkungslos.

Wie hoch sind die laufenden Kosten?

2,9 Prozent pro Jahr plus 19 Euro Servicepauschale pro Quartal. Ein vergleichbarer ETF-Sparplan beim Broker kostet ab 0,2 Prozent.

Rechtlicher Hinweis: Persönliche Testerfahrung der Redaktion. Genannte Ergebnisse sind einzeln. Beim Handel mit echtem Geld sind Verluste bis zum Totalverlust möglich. Keine Erfolgsgarantie.